Veranstaltungen

online-fachgespräch: (digitale) mädchen*gewalt

Mittwoch, 22.06.2022 16 - 19 Uhr

Mädchen* handeln verdeckt und offen gewalttätig, sie verletzen sich selbst oder schädigen andere, fallen durch sexualisiert aggressives Verhalten auf, starten digitale Angriffe oder „handfeste“ Schlägereien. Oftmals führt dies sowohl zu Ohnmacht und Hilflosigkeit bei pädagogischen Fachkräften als auch zu Wut und Zorn.

 

In diesem Fachgespräch befassen wir uns mit Gewaltverhalten von Mädchen* und ihren möglichen Hintergründen. Ein Schwerpunkt liegt auf digitalem Gewaltgeschehen und ihren Erscheinungsformen; hierbei wird fremdschädigendes Verhalten von Mädchen* im Mittelpunkt stehen.

 

Durch die intensive Beschäftigung sollen schließlich Zugänge zur Gewaltproblematik von Mädchen* vermittelt sowie Handlungsmöglichkeiten der Teilnehmer*innen im konkreten pädagogischen Kontakt erweitert werden.

 

Referentin: Carola Spiekermann, Psychologische (Körper-) Psychotherapeutin und Supervisorin, aus Trier

Mehr zu Carola Spiekermann und ihrer Arbeit finden sie hier.

 

 

Zeit: 22.06.2022 16 – 19 Uhr

Ort: Onlineformat über Zoom

Zielgruppe: Fachkräfte, die mit Mädchen* und jungen Frauen* arbeiten

 

Teilnahmebeitrag: 15 €

Anmeldungen unter: fachstelle@maedchenarbeit-dresden.de

 

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Workshop: Selbstverletzendes verhalten als bewältigungshandeln verstehen

Mittwoch + Donnerstag, 04. + 05.05.2022

Sind Fachkräfte Sozialer Arbeit in ihrem Arbeitsalltag mit selbstverletzendem Verhalten von Mädchen* und jungen Frauen* konfrontiert, empfinden sie selbst oft Gefühle wie Ohnmacht, Hilflosigkeit und Wut. Häufig entsteht daraus eine Dynamik, die das gesamte Team erfassen und verunsichern kann.

Dieses Geschehen besser verstehen zu können und gleichzeitig hilfreich für die Betroffenen und ggf. deren Eltern zu sein, ist Anliegen des 2tägigen Workshops. Definitionen und Dynamiken hinter selbstverletzendem Verhalten werden vorgestellt. Mögliche pädagogische Ansätze und Interventionen, aber auch Grenzen werden gemeinsam erarbeitet und reflektiert.

 

Anhand der vermittelten Kenntnisse können die Teilnehmenden ein grundsätzliches Verständnis erhalten, Optionen eines angemessenen Umgangs erproben und damit wieder mehr Handlungssicherheit erlangen.

 

Inhalte:

 

  • Was ist Selbstverletzendes Verhalten (SVV) bzw. Autoaggression?
  • Definition, Häufigkeit und Ursachen & Risikofaktoren von SVV
  • Wozu dient SVV und was bewirkt es?
  • Perspektivwechsel: Selbstverletzendes Verhalten als Bewältigungsstrategie verstehen
  • Herausforderungen im Umgang mit SVV / (Auto-)Aggression
  • Was tun bei „Ansteckungsphänomenen“?
  • Interventionen im Kontext Sozialer Arbeit

09:00 Uhr          Ankommen mit Kaffee & Tee

09:30 Uhr          Beginn

16:00 Uhr           Ende 1. Tag |  14.30Uhr Ende 2. Tag

 

Referentinnen:

Katja Demnitz | Diplom- Sozialpädagogin; Bildungsreferentin der Fachstelle Mädchen*arbeit und Genderkompetenz, (LAG Mädchen und junge Frauen e.V.); Psychodramaleiterin, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin (i.A.)

 

Claudia Döring | Diplom- Sozialpädagogin, Bildungsreferentin der Fach- und Koordinierungsstelle für die Arbeit mit Mädchen* und jungen Frauen*, WenDo- Trainerin für Selbstverteidigung & Selbstbehauptung

 

Zielgruppe:                        (Sozial-)Pädagoginnen* der Kinder- und Jugendhilfe; Lehrerinnen*, Erzieherinnen*

Datum und Ort:                Mi I Do, 4.+5. Mai 2022; KulturSchlosserei, Bischofsweg 31, 01099 Dresden

Kosten:                               85€ (incl. Material, Mittagessen, Kaffee I Tee)

 

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Filmabend: In search ... | Regie: beryl magoko | zentralkino Dresden

NEUER TERMIN: Mittwoch, 18. Mai 2022, 18:00 Uhr

70.218 Frauen* und Mädchen* in Deutschland sind beschnitten, 17.600 Mädchen* sind gefährdet, noch genital verstümmelt bzw. beschnitten zu werden.

Die Filmemacherin Beryl Magoko wuchs in Kenia auf und dachte als junges Mädchen, dass alle Frauen in der Welt „beschnitten“ werden. Deshalb ertrug auch sie dieses Initiationsritual. Sie wusste nichts über die Folgen von „Female Genital Mutilation/Cutting” (FGM/C). Jahre später erfährt sie von einer neuen, rekonstruktiven Operationsmethode, die verspricht, das zurückzugeben, was damals verloren ging. Beryl versucht herauszufinden, ob sie sich dieser Operation unterziehen soll – und beginnt eine emotionale und sehr persönliche Reise zum eigenen Frau-sein, die letztlich ins Unbekannte führt.

 

Ursprünglich wollten wir den Film  IN SEARCH ... anlässlich des Internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen zeigen. Aufgrund der aktuellen Bestimmungen haben wir die Veranstaltung in den Mai 2022 verschoben.

Im Anschluss des Films stehen wir für Gespräch und Informationen zur Verfügung.

 

Eine Kooperationsveranstaltung des FMGZ MEDEA e.V. , der Dresdner Fach- und Koordinierungsstelle für die Arbeit mit Mädchen* und jungen Frauen* und dem Frauen*NestWerk Dresden - gefördert durch die Landeshauptstadt Dresden.

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GESPRÄCHSKARTENSET: DEIN LIEBESKUMMER IST POLITISCH!

„...Klingt komisch? Auch wenn Politik oft weit weg erscheint, haben politische Entscheidungen Einfluss auf dein Leben; z.B. ob der örtliche Jugendtreff zumacht, ob du deine Freund*innen mit den öffentlichen Verkehrsmitteln besuchen kannst

oder wer wen heiraten und lieben darf. Schnell wird vergessen, dass Freiheiten, Möglichkeiten und Rechte die wir haben, nicht selbstverständlich sind. Darum ist es wichtig, sich für ihren Erhalt einzusetzen.“

 

Das Kartenset „Dein Liebeskummer ist politisch!“ bietet Jugendlichen Anregungen, um ins Gespräch zu kommen. Aus verschiedenen Blickwinkeln können sie erkunden, wen Liebeskummer betreffen kann, was Liebeskummer für unterschiedliche Menschen bedeuten kann, wieso Liebeskummer uns alle etwas angeht und wieso Liebeskummer politisch ist.

 

Das Gesprächskartenset umfasst acht Themen wie z.B. Liebeskummer und Heteronormativität, Liebeskummer und Behinderung, Liebeskummer und Kapitalismus und Liebeskummer und Schönheitsideale. Jedes der acht Themen umfasst:

  • einen Text zur Einführung,
  • zahlreiche Hinweise zu Medien wie z.B. Videoclips, Büchern und Filmen
  • Impulsfragen zum Diskutieren
  • weitere kreative Ideen und Anregungen

Für Fachkräfte in der Kinder- und Jugendarbeit eignet es sich ideal, ihren Adressat*innen Gesprächsangebote zu machen. Das Material ist entwickelt für die pädagogische Praxis und braucht Begleitung. Allgemein kann das Thema Liebeskummer bei den Nutzer*innen persönliche Betroffenheit auslösen. Einige der Quellen zeigen einen traurigen Verlauf von Liebesbeziehungen durch z.B. gesellschaftliche Einflüsse oder Beziehungsgewalt. Wenn die Nutzer*innen mit der Handhabung vertraut sind und ihr Interesse geweckt ist, kann auch die Nutzung von den Jugendlichen untereinander funktionieren.

 

Altersempfehlung: ab 14 Jahre

Gruppengröße: 2 – 10 Personen

Gebühr: 14,99 € (zzgl. Porto)

 

Hier können Sie noch mehr über das Gesprächskartenset hören.

 Zum Bestellen schreiben Sie uns eine Mail an: fachstelle@maedchenarbeit-dresden.de